Nicht den Wald opfern für den Klimaschutz

Die Bürgerinitiative WoW (Wald ohne Windkraft) unterstützt die Klimaziele von Paris. Der Wald muss unangetastet bleiben und darf nicht geopfert werden, da er sehr wichtig ist, um diese Ziele überhaupt zu erreichen. Der Wald leidet schon genug unter den bereits vorhandenen Klimaveränderungen.

Bisher sind Windkraftanlagen im niedersächsischen Wald nicht erlaubt.
Im Wald bei Trebel Windkraftanlagen zu bauen (wie dies Fried von Bernstorff plant), sind im LandesraumOrdnungsProgramm (LOP Niedersachsen) ausgeschlossen und somit gar nicht genehmigungsfähig. Das jetzt rechtskräftig gewordene regionale Raumordnungsprogramm (RROP) sieht den Wald als Vorrangfläche für Windkraftanlagen überhaupt nicht vor.


Nun will der niedersächsische Fraktionsvorstand der CDU zukünftig den Bau von Windkraftanlagen im Wald ermöglichen. Bis zu zehn Prozent der niedersächsischen Waldfläche soll für den Bau von Windkraftanlagen zur Verfügung stehen – das hat der CDU-Fraktionsvorstand beschlossen. Auch die SPD zeigt sich offen für diese Kehrtwendung. Niedersachsen gehört mit einem Waldanteil von nur 25% zu den waldarmen Bundesländern im Gegensatz zu Hessen oder Rheinland-Pfalz mit über 40%. Vor diesem Hintergrund würden versiegelte Waldböden unvermeidlich die Artenvielfalt zerstören. Lüchow-Dannenberg wäre auf Grund des hier höheren Waldanteils von dieser Veränderung besonders betroffen.

Dies ist für die Bürgerinitiative WoW der völlig falsche Weg. Wälder sind Erholungs- und Erlebnisorte für Menschen sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dieses hohe Allgemeingut darf nicht den Interessen einzelner preisgeben werden.
Unsere industriell unverbauten Wälder sind elementarer Bestandteil unserer touristischen Attraktivität. Besonders bedrohte Vogelarten, wie der Kranich, der Rotmilan, der Seeadler, der Wiedehopf, der Ziegenmelker usw. werden in ihrem Lebensraum durch Windkraftanlagen gefährdet.


Windkraft im Wald

  1. Bringt nicht den wirtschaftlichen Aufschwung für Lüchow-Dannenberg
  2. Schafft keine neuen Arbeitsplätze vor Ort
  3. Wird nicht für eine Power-to-gas Anlage in Lüchow benötigt
  4. Verschlechtert die Lebensqualität in den betroffenen Orten und Gemeinden und beraubt sie ihrer Entwicklungschancen
  5. Zerstört nachhaltig das Landschaftsbild durch die notwendigerweise noch höheren Anlagen
  6. Bedeutet ein unkontrollierbare Waldbrandgefahr in unseren sehr trockenen Wäldern
  7. Zerstört den notwendigen Kompromiss aus Lebens- und Energieraum, um den sich Politik und Verwaltung jahrelang bemüht haben

    Eine Energiewende mit Planierraupen und Kettensägen auf Kosten unserer Natur und Landschaft würde irreparable Schäden verursachen und noch mehr die Akzeptanz der Energiewende zerstören.

    Der Wert des Waldes für den Klimaschutz und gegen das Artensterben wird mit dem Kniefall vor der Windkraftlobby durch die CDU zu Nichte gemacht. Darüber hinaus werden Natur- und Klimaschutz absolut gegeneinander ausgespielt!
    Um unsere Lebensgrundlagen langfristig nicht zu zerstören, sollten andere Lösungen gesucht werden. An diesem Prozess will die Bürgerinitiative WoW sich gerne beteiligen.

Das Beste 2019

Matthias Wiedenlübbert ist nicht nur ehrenamtlich als Ortsbrandmeister der Freiwillige Feuerwehr Gedelitz tätig, darüberhinaus ist er auch in helfender und lebensrettender Mission außerhalb von Gedelitz unterwegs.

Im Oktober und November war er mit dem Flüchtlingsrettungsschiff Alan Kurdi, gemeinsam mit Uschi Overhage aus dem Wendland, im Mittelmeer im Einsatz. Dabei gerieten sie in lebensbedrohender Konfrontation mit mutmaßlichen libyschen Milizen. Zum Glück konnten etwa 100 Flüchtlinge bei diesen Einsatz vor dem Ertrinken gerettet werden.

Stunde der Wahrheit

Schlimmer gehts nimmer. Auf der Gemeinderatssitzung am 4. Dezember ging es heiß her. Nun versteht der Bürger auch, warum Film- und Tonbandaufnahmen während einer Gemeinderatssitzung untersagt sind. Das was sich dort abspielte, hätte die Klicks von dem YouTuber Rezo weit übertroffen.

Es ging um die Neuabgrenzung der Landschaftsschutzgebiete in Gedelitz und Dünsche. Plötzlich begannen die gewählten Landwirte sich auf die Pirsch zulegen, um möglichst viele Landschaftsschutzgebiete im Gemeindeland zu verkleinern oder am Besten ganz abzuschaffen. Für Gedelitz und Dünsche wurde eine Verkleinerung des Landschaftsschutzgebiete verabschiedet.

Die gewählte Ratsfrau aus Gedelitz, die gleichzeitig ihren bäuerlichen Familienbetrieb im Landschaftsschutzgebiet betreibt, hat sich nicht wegen Befangenheit bei der Diskussion und Abstimmung zurückgezogen, dies hinterlässt nun einen sehr galgantartigen Nachgeschmack und ist ein No Go!

Neues Dorfbonbon!

Feuerwehrhaus in Gedelitz. Foto: E.Gayk
Feuerwehrvereinsgründung. Foto: E.Gayk

Nun ist es so weit, der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gedelitz – Marleben – Klautze e.V.“ ist in trockenen Tüchern. Endlich kann jeder Mitglied werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat. Zu beachten ist, das es nach oben hin keine Altersgrenze gibt. Eine besondere Aufgabe wird die Förderung des Anbaus des bestehenden Feuerwehr-Gerätehauses in Gedelitz sein.

Ansichten einer Bloggerin

Fotocollage: Ade Litz
  • Der Bürgermeister von Trebel teilte auf Anfrage schriftlich mit, daß die Niederschriften der öffentlichen Gemeinderatssitzung nur für Ratsmitglieder bestimmt sind. Diese Antwort gleicht einer Aussage wie: „Die Erde ist eine Scheibe“.
  • Von einem Ratsmitglied wurde die Geschäftsordnung des Gemeinderats Trebel von 2006 auf Anfrage ausgehändigt. Diese gehört in das Heimatmuseum und muß dringend abgestaubt werden. Die Frage ist: „Existiert überhaupt eine aktuellen Geschäftsordnung? Und wer von den Ratsmitgliedern kann dazu Auskunft geben?“
  • Es ist völlig deplaciert, daß in der öffentlichen Bekanntmachung (EJZ) über die  Gemeinderatssitzung Trebel im letzten Abschnitt, nicht wie es in der Geschäftsordnung heißt „nicht öffentliche Sitzung“ sondern „es findet eine vertrauliche Sitzung statt“ . Das Wort „vertraulich“ ist in diesem Zusammenhang völlig unangemessen und kurbelt Phantasien an.
  • Seit dem die offizielle Homepage der Gemeinde Trebel nicht mehr im Internet zur Verfügung steht, sind die Ratsmitglieder im Off verschwunden.

Meine Ansicht: Die Schularbeiten sind nicht gemacht !

Mitfahren statt Natur genießen!

Es wäre so schön gewesen, doch es sollte wohl nicht sein. Der JägerMeister duldet keine Sitzbank in seinem Revier. Alle Vermittlungsversuche sind nun abgeschlossen und die gestiftete Bank mit dem Universal-Blick mußte verschwinden. Darüber ist auch die Elfenbeauftragte sehr verwundert. Doch nun ist diese Bank eine Mitfahrbank. Allerdings nur nach Hamburg, Berlin, Hannover und Paris.

Wald ohne Windkraft


Bürgerinitiative Wald ohne Windkraft

Eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohner aus der Gemeinde Trebel in Niedersachsen haben sich getroffen, um den aktuellen Stand der geplanten Windkraftanlage zu besprechen. Fazit:  Windkraftanlagen zerstören den Wald und gehören nicht in die Natur. Die vor 2 Jahren gegründete BI  WoW will weiterhin aktiv  sein. Eine eigene Hompage ist nun auch online gegangen. Auf der Internetseite http://www.waldohnewindkraft.de/  sind noch viele weitere Informationen.

Winterlandschaft vor Gedelitz

Winterlandschaft vor Gedelitz. Foto: E. Gayk

Kaum Jemand hätte es noch gebglaubt, daß der Winter sich doch noch von seiner schönsten Seite rund um Gedelitz zeigt. Plötzlich und ganz unerwartet war die immer sichtbar graue Winterlandschaft in den Morgenstunden weiß verhüllt.  Leider war das Naturkino nur von sehr kurzer Dauer.  

Abgelehnt!

Am 18. Dezember haben die Kreistagsabgeordneten in der Kreistagssitzung in Hitzacker mit ganz knapper Mehrheit (4 Stimmen) das Regionale Raumordnungsprogramm angenommen. Bereits am 6.6.2014 hatte der Kreistag für ein neues RROP gestimmt. Seit dieser Zeit hat Graf Fried von Bernstorff, seine Anwälte und die Firma ENERCON massiv versucht 16 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 230 Metern in den Wald bei Trebel zu bauen. Auch gegen den erklärten Willen der Bewohner und Urlauber der umliegenden Dörfer, hält Graf Fried von Bernstorff an seinen natur- und heimtzerstörenden Plänen fest. Die Frage bleibt offen, ob er nun auf dem Klageweg diese Industrieanlage in unserer dörflichen Umgebung durchsetzen will.

Zum Innehalten im Alltag oder im Urlaub



Mit viel Freude und mittelschwerer Technik haben Gedelitzer Bankaktivisten am 2. Advent eine neue gestiftete Bank aufgestellt und gleich eingeweiht. Im Vorfeld wurde schon ein besonderer Platz mit Universal-Blick grob skizziert. Im Dorf wird auch gemunkelt,  dass darüberhinaus noch vor Ort eine Elfenbeauftragte zur Beratung herangezogen wurde, um den wirklich besten Platz auszuwählen.  Nun steht die Wendlandregionsbank vor unserem Dorf und wartet auf passive Naturgenießer.