Abgelehnt!

Am 18. Dezember haben die Kreistagsabgeordneten in der Kreistagssitzung in Hitzacker mit ganz knapper Mehrheit (4 Stimmen) das Regionale Raumordnungsprogramm angenommen. Bereits am 6.6.2014 hatte der Kreistag für ein neues RROP gestimmt. Seit dieser Zeit hat Graf Fried von Bernstorff, seine Anwälte und die Firma ENERCON massiv versucht 16 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 230 Metern in den Wald bei Trebel zu bauen. Auch gegen den erklärten Willen der Bewohner und Urlauber der umliegenden Dörfer, hält Graf Fried von Bernstorff an seinen natur- und heimtzerstörenden Plänen fest. Die Frage bleibt offen, ob er nun auf dem Klageweg diese Industrieanlage in unserer dörflichen Umgebung durchsetzen will.

Werbeveranstaltung für Windräder bei Trebel

Trebel in Zukunft?
Kirchtumspitze von Trebel mit Windkraftanlage ca. 1km Entfernung. Fotomontage: Ade Litz aus Gedelitz

Unser neugewählter Bürgermeister und unser Gemeinderat von Trebel hatten den Wunsch uns Bürger ganz kurzfristig einzuladen, um über den Bau einer geplanten großen Windkraftanlage im nahegelegenen Wald zu informieren.

Seit 2011 plant Fried von Bernstorff zusammen mit dem Weltkonzern Enercon, 16 Windkrafträder mit je einer Höhe von 230 Meter im gräflichen Forst in der Nähe von Gedelitz zu bauen.

In unserer dörflichen Umgebung mit einem nur 40 Meter hohem Kirchturm, wären diese Windkraftbauten 6 Mal so hoch.  Bei diesem gigantischen Bauvorhaben würde dann der Begriff Landschaftsverschmutzung voll zutreffen! 

Dass diese 16 Windräder mit dem ständigen nichthörbaren Schall für unsere  Gesundheit und unsere Lebensqualität eine starke Bedrohung darstellt, ist überhaupt kein wissenschaftliches Tabuthema  mehr.

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